Nachdem wir um 8Uhr aufgestanden sind, waren wir bereits kurz nach 9Uhr an der Abfahrtstelle der Maid of the Mist, dem bekannten Boot, welches direkt vor die Wasserfälle fährt. Ohne lang anstehen zu müssen, bekamen wir unsere Regencapes und dann ging es auch schon auf das Boot. Zuerst rüber zu den US-Fällen und dann hinter an die Horseshoe Falls. Leider sieht man direkt unterhalb der Fälle eigentlich nichts, da man in einer einzigen Wasserstaubwolke gefangen ist und demzufolge schwierig ist es auch Fotos zu machen. Aber beeindruckend war es, obwohl ich sagen muss, dass die Wasserfälle vereist fast noch schöner und bizarrer wirkten als jetzt. Wieder am Land angelegt, gönnten wir uns ein Frühstück bei Tim Hortons in der Sonne unter dem Riesenrad. Auf dem Rückweg durch die Stadt Niagara Falls konnten wir sehen, wie sehr diese Naturattraktion doch vermarktet wird mit Gruselkabinetten, Fahrattraktionen, Restaurants und Casinos. Es erinnert fast an Las Vegas mit den vielen bunt leuchtend und blinkenden Neonschildern. 11.45Uhr ging es weiter mit dem Auto nach Toronto. Nachdem wir dort gegen 13.15Uhr ankamen und einen Parkplatz gefunden hatten ging es an der Harbor Front lang. Wir hatten uns vorgenommen hier eine Hafenrundfahrt zu machen. Da auch heute wieder strahlender Sonnenschein und 19°C waren, bot sich dies auch an. Auf der einstündigen Schiffsfahrt, wurden uns ein paar Details von Toronto auf lustige nette Art vermittelt. So unter anderem auch, dass die Police Academy Filme aus den 80er n gar nicht in Florida gedreht worden sind sondern in Toronto. Denn wenn man wie wir zwischen den Toronto Islands hin durchfährt, kommt es einem wirklich vor, als wären es die Everglades in Florida. Natürlich hatten wir auch eine tolle Sicht auf die Skyline von Toronto und den CN Tower. Nach einem kurzen Imbiss an der Harbor Front ging es zurück zum Auto und 18.45 Uhr weiter nach Kingston, wo wir am vorhergehenden Abend ein Zimmer im Super Motel 8 gebucht hatten. Kingston liegt direkt auf unserem Weg nach Ottawa.
Nirgendwo soll der Indian Summer eindrucksvoller und farbenprächtiger sein als in Ostkanada und Neu England im Oktober. Von Philadelphia geht es über die Niagara Falls nach Canada. Erste Station ist Toronto, gefolgt von Ottawa, Montréal bis nach Quebec. Dann geht es zurück in die USA. Nach einem Stopp im Acadia National Park geht es die Route 1 entlang bis nach Boston.
Saturday, October 11, 2008
Friday, October 10, 2008
Niagara Falls
7.15Uhr hieß es heut schon wieder aufstehen und die Koffer in das Auto packen. Nun stellte sich auch heraus, dass wir großes Glück hatten ein solches „Brickett“ von Auto bekommen zu haben, denn mit unseren 2 Koffern, der Reistasche und den Rucksäcken ist der Kofferraum sehr gut gefüllt. Unseren ersten Stopp machten wir gleich beim ACME um uns noch mit Getränken und Essen für die Fahrt auszustatten. Nach 2 Kaffeepausen und Fahrerwechsel kamen wir 16.15 Uhr an der Kanadischen Grenze an. Die Passkontrolle verzögerte unseren Zeitplan etwas. Hinzu kam noch, dass der Passkontrolleur uns dann nicht sofort einen Stempel geben wollte, sondern uns anwies unser Auto an einem Gebäude zu parken auszusteigen, und den ersten Beamten dort unsere Pässe wieder vorzuzeigen. Gesagt, getan und dann hatten wir auch endlich ohne weitere Erklärung, warum diese Sonderbehandlung stattfand, unsere Stempel im Pass. Das Hotel fanden wir relativ schnell, checkten ein – eigentlich nur weil wir unser Auto auf dem Hotelparkplatz abstellen wollten Natürlich kostete dieser auch noch einmal 9CAD. Zu Fuss ging es im strahlenden Sonnenschein und ca. 20°C an den Table Rock, wo wir fantastische Sicht auf die Horseshoe Falls hatten.Vorbei am Skylon Tower setzten wir unsere Route fort zum Casino, welches denen in Atlantic City sehr ähnelt. Hier aßen wir auch beim Italiener im Food Court. Mittlerweile war es draußen auch dunkel und kühler geworden. Also ging es wieder zurück zu den Fällen, da diese bei Nacht immer beleuchtet werden. Der Tag klang mit einem Bad im warmen Whirlpool unseres Hotels aus. Schon in Deutschland hatten wir im "Travelodge Hotel near the Falls" ein Zimmer gebucht.
Route: Wayne, PA (USA) - Niagara Falls, Ontaria (Canada)
gefahrene Kilometer: 649km
Dauer: 7:15h
Route: Wayne, PA (USA) - Niagara Falls, Ontaria (Canada)
gefahrene Kilometer: 649km
Dauer: 7:15h
Thursday, October 9, 2008
Lancaster Country
Heut ist unser letzter Tag in Wayne gewesen und deshalb haben wir es noch einmal genutzt etwas länger zu schlafen. Kurz nach 9Uhr ging es Richtung Lancaster. In Nickel Mines, wo vor ca. 2 Jahren die Schießerei an einer Amish-School stattfand, fanden wir durch Zufall die selbige, welche allerdings damals abgerissen wurde um an anderer Stelle die "New Hope" Schule zu errichten. Auf dem Hof spielten gerade Amish Schulkinder. Weiter ging unsere Fahrt durch Strasbourg, Paradise bis nach Intercourse. Hier im Kitchen Kettle werden wahrscheinlich alle Touristen hingekarrt, aber die kleine Einkaufsstraße war herbstlich geschmückt und trotz der vielen Menschen sehenswert. Dann ging es zurück nach Exton wo wir bei meinem Lieblingsmexikaner "Desert Moon" einkehrten und Quesadilla und Nachos verdrückten. Bei Circuit City kauften wir noch Spichermedien ein, denn es ist noch nicht einmal die Hälfte unseres Urlaubes um und unser Speicher ist fast voll. Um 16Uhr hatten wir am Philadelphia Airport den Umtausch unseres Mietautos geplant. Nachdem der Verkehr aber ziemlich stark war kamen wir erst gegen 17Uhr dort an. Beim Anmieten des neuen Autos mussten wir dann feststellen, dass die gebuchte Economy Class weit weniger komfortabel war als das vorhergehende Auto. Nunja. Wir fuhren also los und nach ca. 8 Meilen stellte ich fest, dass der Beifahrer Airbag die ganze Zeit auf Off stand. Nach einem kurzen Telefonat mit dem Customer Support bestätigte dieser uns dass der Airbag sich eigentlich automatisch einschaltet, wenn ein Beifahrer sitzt. Da dies nicht geschieht, sollten wir umkehren und das Auto tauschen. Wir waren nicht sehr wehmütig den Chevrolet Aveo wieder abgeben zu müssen. Stattdessen bekamen wir ein kleines Upgrade und haben nun einen Chevrolet HHR, welcher allerdings ein sehr kastenförmiges Aussehen hat. Pünktlich 19Uhr waren wir endlich wieder in Wayne, denn wir hatten uns mit Nancy zum Abendessen verabredet Heute morgen hatte sie uns noch mitgteilt, dass Dan heut Geburtstag hat. Da gleichzeitig allerdings ein Spiel der Phillies für die World Series stattfand wollte er nicht mit. Also fuhren wir allein mit Nancy nach Wayne und aßen dort im "Freehouse" zu abend. Bevor es wieder nach Hause ging kauften wir im K-MART noch eine zusätzliche Reisetasche. Zum Abschluss des Abends schauten wir Baseball und aßen Geburtstagskuchen.
Wednesday, October 8, 2008
Washington D.C.
Der Tag wurde mit einem Kaffee vom Wawa begonnen. Dann machten wir uns auf die Fahrt nach Washington D.C. wo wir gegen Mittag ankamen und uns der Herausforderung stellten einen Parkplatz in dieser Regierungsstadt zu finden. Nachdem uns mein Navi mehrere Parkplätze vorgeschlagen hatten, auf denen man nur mit einer speziellen Regierungsgenehmigung parken darf, wurden wir in der Nähe des Weißen Hauses auch fündig. Vorbei am Washington Monument, den World War II Monument wo heute ein Veteranen Treffen stattfand, entlang des Reflection Pools ging es bis zum Lincoln Memorial. Dann vorbei an den Vietnam and Korean War Monuments spazierten wir die Mall entlang bis zum Smithsonian Museum of American Indians. Auch heute war in der Mittagszeit wieder schönes T-Shirt-Wetter. Das Museum hat eine tolle Architektur die das Indianische widerspiegeln sollen und auch im Inneren war alles sehr anschaulich und lehrreich gestaltet. Anschließend ging es zum Capitol und zum Weißen Haus, wo auch Conchita noch immer ihr Zelt aufgeschlagen hat. Auf dem Rückweg machten im Cheeseburger Paradise in Exton Stopp um abendzuessen. Gegen 22.45 Uhr kamen wir wieder in Wayne an.
Tuesday, October 7, 2008
Philadelphia
Wir nahmen heute den ersten Zug in der Off-Peak Zeit um von Strafford nach Philadelphia zu kommen. Meine Landlords wohnen in der Nähe des Bahnhofes und so konnten wir da sogar hinlaufen. In Philadelphia angekommen, stärkten wir uns zuerst bei Dunkin' Donuts. Dann ging es zum Visitor Center, wo wir uns Karten für die Independance Hall Tour besorgten. Um die Zeit bis zu unserer Führung zu überbrücken ging es zur Liberty Bell und zur Carpenters Hall. Anschließend machten wir unsere Führung durch die Independance Hall.
In der Mittagssonne konnten wir sogar im T-Shirt spazieren. Entlang des Penn's Landing liefen wir vorbei an den Denkmälern zum Vietnam und Koreakrieg über die South Street zur City Hall. Hier hatte ich nun endlich die Gelegenheit auf das Observation des Towers zu fahren, welcher nur unter der Woche bis 16Uhr offen hat. Von oben hatten wir eine herrliche Sicht auf Philadelphia, New Jersey und Umgebung. Wieder unten angekommen ging es zum LOVE Plaza und am Constitution Center und die Philadelphia Münzprägeanstalt in die niedliche Gasse Elfreth's Alley. Den Abschluss des Tages verbrachten wir am Museum of Art wo wir u.a. die beleuchtete Fish House Row sahen. Mit dem Zug kamen wir gegen 21Uhr völlig geschafft wieder bei Nancy an, wo wir auch schon eine halbfertige Küche bewundern konnten, mit vielen kleinen niedlichen Details und einem riesen Herd.
Monday, October 6, 2008
Outlet Shopping
Der heutige Tag war ein richtig erholsamer Urlaubstag. Nachdem wir lang ausgeschlafen haben, versuchten wir uns an der neuen Kaffeemaschine meiner Landlords und haben es tatsächlich nicht geschafft uns einen Kaffee zu brühen. Da die Küche noch nicht eingebaut ist, mussten wir auch ständig abwechselnd Toaster und Kaffeemaschine am Waschmaschinenanschluss anschließen. Anschließend ging es zu Siemens. Ich hatte mit ca 2h gerechnet die ich bei meinen ehem. Kollegen verbringen wollte, doch es wurden fast 3 daraus, denn jeder wollte wissen was ich denn hier mache, ob ich ganz zurückkomme, wie es mir in Deutschland geht usw. Und natürlich das Ganze auch umgekehrt, denn ich wollte schließlich auch wissen was so passiert ist. Gegen 15Uhr fuhren wir vorbei an meiner alten Wohnstätten zu den neuen Philadelphia Premium Outlets in Limerick. Die sind viel besser als die Lancaster Outlets die ich von damals kannte und ich hab auch kräftig zugeschlagen, denn bei den Preisen für Markensachen kann man einfach nicht widerstehen. Abendessen waren wir bei Applebee's und haben später mit meinen Landlords noch etwas Sport geschaut.
Sunday, October 5, 2008
New York City (3)
Heut war schon unser letzter Tag in NYC und deshalb hieß es früh ersteinmal die Koffer wieder packen und in den Aufbewahrungsraum vom Hotel stellen, bevor wir auscheckten. Dann ging es nach Manhattan, wo wir vorbei an der City Hall, durch Chinatown bis nach Litttle Italy liefen. Hier gönnten wir uns ein verspätetes Frühstück. Gestärkt schlenderten wir durch SoHo am Washington Square Park vorbei (welcher z.Z. eine große Baustelle ist) nach Greenwich Village. Anschließend ging es zum Geburtshaus von Theodor Roosevelt bis hoch zum Flat Iron. Hier hat man in der Tat aus einer Fahrspur einen Fußgängerbereich gemacht. Wohl damit die vielen Touristen besser Fotos von dem Gebäude machen können?
Mit der U-Bahn fuhren wir dann nach Brooklyn. Zu Fuß überquerten wie die Booklyn Bridge bevor wir mit dem PATH wieder nach Jersey City fuhren um die Koffer zu holen. Nun begann unsere Reise zum Newark Airport, wo wir unseren Mietwagen reserviert hatten. Zuerst ging es ca. 15min mit dem Zug ($1.75) zur Newark Pennstation. Dort stiegen wir in den Bus ($1.35) welcher uns an das Terminal brachte. Nun stellte sich uns allerdings die Frage, wo wir denn das Auto bekommen. Auf dem doch etwas holprigen unbequemen Weg entschieden wir dann, dass ich allein weiterlaufe. Nach weiteren 10 Minuten kam ich endlich bei National an. Sehr gut ist hier der Service wenn man Emerald Club Mitglied ist. Als Executive Elite brauchte ich mich gar nicht erst in die Schlange der Wartenden einreihen, sondern konnte mir aus einer Reihe gehobeneren Autos eines aussuchen. Ich entschied mich für einen Chevrolet Malibu. Beim Auschecken an einem Drive Thru Schalter wurde dann vermerkt, welches Auto ich letztendlich genommen habe.
Gegen 19.45Uhr kamen wir in Wayne, PA an. Meine Landlords sind erst vor 1 Woche umgezogen, deshalb steht noch nicht alles an seinem Platz und es funktioniert auch noch kein Internet. Aber das Haus ist sehr schön, kleiner als das vorherige, dafür meines Erachtens aber die gleiche Wohnfläche, da es nicht so offen gebaut ist. Es liegt auch direkt an den Bahnschienen, jedoch stören die Züge nicht so sehr, da in den USA die Züge nicht so häufig fahren wie in Deutschland.
Steve haben wir leider um ein paar Minuten verpasst dafür kam Nancy, die ihn zum Flughafen gebrachte hatte im gleichen Augenblick zurück wie wir. Den Abend verbrachten wir noch gemeinsam und erzählten.