8.15Uhr wurden wir von strahlendem Sonnenschein in unserem Zimmer geweckt. Nach kurzem „Frühstück“ im Motel, welches nur aus einer Art Bagel, Kaffee und Orangensaft bestand, fuhren wir an den Lake Ontario. Hier in Kingston fließt dann der St. Lawrence River ab. Flussabwärts ging es dann auch noch ein paar Kilometer bis wir nach Ottawa abbogen. Ca. 12 Uhr kamen wir in der Hauptstadt Kanadas an. Besonders schön ist die Gegend um das kanadische Parlament – der Parliament Hill, wo man auch die tolle Sicht auf den Ottawa River und die herrlich gefärbten Bäume ringsherum hat. Auch heute war das Wetter mit ca. 18°C und strahlendem Sonnenschein wieder fantastisch. Wir setzten unseren Spaziergang am Rideau Canal fort, welcher zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und noch heute als Schleuße für kleinere Boote benutzt wird. Wir hatten Glück, denn es wurde gerade ein kleines Sportboot nach oben befördert. Bei der langwierigen Prozedur leiert man wirklich noch per Hand die Schleußentoren auseinander. Mit dem Auto ging es danach zu den Rideau Falls, welches ein kleiner Wasserfall eines Flussärmels ist. Gegen 15.30Uhr verließen wir die Stadt, die uns doch positiv überrascht hatte, denn eigentlich haben wir mit einer trostosen kühlen Stadt mit Regierungs- und Bürogebäuden gerechnet.
In Montreal kamen wir kurz vor 18Uhr an und hier ging es gleich als erstes zum Olympiapark, wo es einen schiefen Turm mit einer Neigung von 45° gibt. Leider ist hier schon die Wintersaison angebrochen und wir konnten nicht mehr auf den Turm hoch.
Den Abend ließen wir mit einem Essen beim Thailänder ausklingen. Die Nacht werden wir im Quality Hotel verbringen. Die Zimmer sind schön groß und das für einen relativ günstigen Preis.
Am Abend las ich in einem der Hotelprospekte, dass man eine Tour durch die Altstadt machen kann, bei der man an den beleuchten Geäude der Stadt entlang kommt. Da ich mit meinem neuen Stativ auch endlich nicht-verschwommene Langzeitbelichtungsfotos machen kann, wollte ich natürlich noch einmal los in die Stadt. Und das hat sich wirklich gelohnt. Die Kirche, das Rathaus, der Place d'Arms und auch der alte Hafen waren toll beleuchtet. Dazu kleine Straßencafes und Kopfsteinpflaster, als wäre man wirlich in Südfrankreich. Gegen Mitternacht kamen wir wieder im Hotel an.