Wednesday, October 22, 2008

Ankunft in Deutschland

Anscheinend hatten wir Rückenwind und wir landeten bereits nach nur 6 Stunden Flugzeit um 5.50Uhr auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle. Hier mussten wir doch tatsächlich wieder aus dem Transferbereich raus und durch eine Passkontrolle. Und dafür fehlen mir die Worte: unbeschreiblich wie unkoordiniert eine Passkontrolle ablaufen kann. Zum einen ist es mir immer noch ein Rätsel was wohl der Unterschied zwischen einem Schalter ist welcher "all passports" annimmt und einem der "other passports" abhandelt!? Auf alle Fälle mussten wir da alle antanzen, egal ob Franzose, Europäer oder außerhalb des Schengen Abkommens. Das geht ja noch, aber das Passagiere, die um 7Uhr ihren Weiterflug hatten ebenfalls wieder von einem Angestellten in diese Schlange verwiesen wurden obwohl ein "Expressschalter" ausgeschildert war, bleibt weiterhin ein Rätsel.

Nach der Passkontrolle ging es dann weiter mit dem Shuttlebus zu dem auf dem Hinterfeld liegenden Termin 2G. Dort waren dann wiederum Sicherheitskontrollen, durchgeführt von Sicherheitspersonal, die kein Wort Englisch sprachen und Französisch anscheinend nur nuscheln konnten. Auf jeden Fall saßen wir 8Uhr (eine Stunde vor Abflug) am Gate. Natürlich wurde auch dieser Flug - ähnlich wie beim Hinflug - um 20Minuten nach hinten verschoben. Ein Aircraft change war die Ursache.

Um 9.20Uhr durften wir dann endlich boarden, d.h. erst einmal in einen Shuttlebus wieder einstiegen. Dann wurde noch 10Minuten mit offenen Türen und ungemütlichem Wetter gewartet auf 3 Passagiere. Wir standen gedrängt wie die Ölsardinen in diesem Bus!!! Als es endlich los ging, mussten wir mit Schrecken feststellen, dass man uns wieder zurück vorbei an dem Terminal an dem wir eben gelandet waren ca. 15Minuten durch die Gegend karrte.

Die Maschine in die wir dann verfrachtet wurden war eigentlich viel zu groß für die wenigen Passagieren, dafür aber auch alt. Bei der Fahrt zur Startbahn musste vor der Fahrt gebremst werden und das Quietschen der Bremse ging durch Mark und Bein. Der Flug an sich verlief dann eher ruhig. Gegen 11Uhr kamen wir wieder in Nürnberg an.

Tuesday, October 21, 2008

Cape Ann & Salem

Auch wenn heute schon der letzte Urlaubstag war, so hatten wir dennoch bis 15Uhr Zeit und konnten den Tag noch auskosten. Wir fuhren zuerst etwas nördlich auf die Cape Ann Peninsula. Hier liegt der kleine Fischerort Rockport, welcher um diese Jahreszeit besonders angenehm ist. Enge Straßen mit geringem Autoverkehr geben den wenigen Touristen die Möglichkeit einen kurzen Stadtbummel zu machen. Im Hafen befindet sich auf das sogenannte "Motif No. 1" - eine alte rote Fischerhütte, um die sich die Maler scharen um es abzuzeichnen. Allerdings sahen wir keinen einzigen Maler. Dafür toll und manchmal auch etwas übertrieben geschmückte Häuser für Halloween, was Ende des Monates wieder ansteht.

Weiter ging es nach Gloucester wo 2000 der Katastrophenfilm "Der Sturm" gedreht wurden ist. Da wir den Film beide allerdings nicht kannten, viel der Spaziergang am Hafen relativ kurz aus.

Anschließend setzten wir unsere Tour Richtung Süden fort und fuhren nach Marblehead, einer weiteren Hafenstadt mit vielen erhaltenen Häusern aus der Zeit vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg 1775.

Zu guter Letzt fuhren wir nach Salem, bekannt durch die "Hexenprozesse von Salem". Im Jahre 1692 gab es in diesem Ort tatsächlich Verurteilungen und Hinrichtungen wegen Hexerei.

Gegen 14.15Uhr machten wir uns auf den 30-minütigen Weg zum Flughafen. Dummerweise waren die Straßen sehr überfüllt, jede Ampel rot und so hatten wir kurzzeitig Zweifel, ob wir unseren Flug überhaupt noch schaffen bzw. man uns noch einchecked. Am Flughafen endlich angekommen war es 15.20Uhr . Deshalb entschieden wir, dass einer schon mal reingeht und einchecked, während der andere den Mietwagen noch bei Alamo abgibt. Am Schalter erfuhr ich dann, dass eine Stunde vor Abflug auch noch ok gewesen wär und nicht wie laut Expedia (wo wir unsere Flüge gebucht hatten) 2 Stunden vorher. Die Sicherheitskontrollen verliefen zur Abwechslung auch mal recht zügig und so konnten wir pünktlich 17.25Uhr vom Logan International Airport in Boston Richtung Heimat abheben.

Monday, October 20, 2008

Boston

Ca. 30 Minuten brauchten wir heut morgen um mit dem Auto nach Boston zu gelangen. Hier war unser erster Anlaufpunkt das Bunker Hill Monument, welches an die Schlacht von Bunker Hill im Jahre 1775 erinnert. 294 Stufen mussten wir hinaufsteigen und es gab keinen Fahrstuhl - kaum zu glauben hier in den USA. Von oben hatten wir dann tollen Blick auf Boston und die Umgebung. Anschließend ging es in das Bunker Hill Museum mit Ausstellungen zur damaligen Schlacht. Der Freedom Trail führte uns dann zur USS Constitution (welche Montags allerdings geschlossen ist) und die USS Cassin Young einem Zerstörer aus dem 2. Weltkrieg, welcher mehrere Kamikazeabstürze der Japaner überstanden hat.

Mit dem Auto ging es weiter in die Downtown von Boston. Direkt am Boston Common fanden wir auch eine Tiefgarage, die Preise in Boston sind allerdings sehr hoch. Wieder ging es auf dem Freedom Trail entlang zum State House, gefolgt von einem kurzen Abstecher an die Kneipe, welche die Inspiration für die Fernsehserie "Cheers" war. Vorbei an der Park Street Church und der King's Chapel liefen wir zum Old South Meeting House. Im Inneren dieser Versammlungshalle der Stadt fand auch das Treffen statt, welches anschließend zur heute als "Boston Tea Party" bekannten Ereignis führte. Nächster Stopp war beim Old State House. Auch hier gab es ein Museum zu besichtigen, welches sich mit den Ereignissen des Boston Massacre beschäftigt. Außerdem wurde vom Balkon des Gebäudes das erste Mal die Declaration of Independence vorgelesen. Die nächsten Anlaufpunkte Faneuil Hall und Quincy Market nutzten wir gleich als Mittagspause, denn dort findet man heute nicht nur Einkaufsgelegenheiten für Lebensmittel sondern natürlich auch Souvenirläden und Essgelegenheiten. Weiter ging es in das North End, wo wir das Paul Revere Haus besuchten, das älteste Wohnhaus in Boston überhaupt. Die Einrichtung im Inneren war der damaligen Zeit nachempfunden. Letzter Halt auf unserer Route war die Old North Church, in der auch schon Theodor Roosevelt gesessen hat. Entlang an der Hafenpromenade ging es zurück in die Innenstadt und zum Auto.
Übernachten werden wir im gleichen Hotel wie gestern und den Abend damit verbringen unsere Sachen wieder in die Koffer zu verstauen, denn morgen 17Uhr geht unser Flug von Boston zurück über Paris nach Nürnberg. Ankunftszeit in Nürnberg ist Mittwoch, 22. Oktober um 10.25Uhr.

Sunday, October 19, 2008

Kennebunkport, York Beach, Portsmouth & Newburyport

Gleich 3 Bundesstaaten haben wir heute durchfahren. Nach einem guten Frühstück mit frischen Waffeln im Hotel, traten wir unsere Reise an. Erster Anfahrtspunkt war Kennebunkport, ein kleines Örtchen, welches vor allem im Sommer als Urlaubsort überlaufen ist. Zu den berühmten Gästen des Ortes gehört auch die Präsidentenfamilie Bush, welche dort ihr Feriendomizil auf einem Felsvorsprung hat. Natürlich schauten wir uns auch dieses von weitem an, nachdem wir unseren Rundgang im Ort beendet hatten. Ein weiteres Highlight war das "Wedding Cake House". Ein Privathaus welches die Form eines Hochzeitskuchens hat. Angeblich hat ein Kapitän dies seiner Frau geschenkt, damit sie immer an ihre Hochzeitstorte erinnert wird, während er auf See ist.


In Wells gab es eine Art Freilichtmuseum, welches eine Ansammlung alter Gebäude in Originalgröße und zusammengesuchter historischer Dinge ist. So gab es unter anderem eine alte Bahnhofsstation mit vielen Koffer davor, oder eine ehemalige Tankstelle. Die Idee an sich war sehr gut, allerdings muss man auch hier sagen, dass die Umsetzung doch zu wünschen übrig ließ. Es sah unordentlich aus, ohne Erklärung und an manchen Stellen wirkte es als würde man Sperrmüll ausstellen.

Teil II unseres Harvest Festivals fand heute in York Beach statt. Auch hier gab es wieder einen "old-fashioned market". Interessante Tanz- und Gesangseinlage war ein Pow-Wow der Indianer im Festzelt.

Entlang der Route 1 in Richtung Süden überschritten wir nun die Grenze zum Bundesstaat New Hampshire. Hier liegt auch Portsmouth, wo wir das Strawbery Banke Museum besuchten. An die 20 Häuser sind hier noch aus den Gründerjahren der Stadt gut erhalten und gepflegt wurden und können nun ca. 400 jahre später von Besuchern erkundet werden. Für die USA ist solch ein Zeitraum schon beachtlich und die Häuser waren gut aufbereitet, mit Geschichten von den Bewohner ndie über die Jahre dort gelebt haben. In jedem Haus gab es auch einen Guide, welcher über das Haus informierte. Gegen 16.30 Uhr verließen wir Portsmouth Richtung Süden.

In Newburyport, welches bereits im Bundesstaat Massachusettes liegt, besichtigten wir den Hafen und machten einen Spaziergang entlang der Holzpromenade bevor wir dann ca. eine halbe Stunde nach Saugus fuhren, wo wir im Red Roof Inn übernachten werden.

Saturday, October 18, 2008

Portland, York & Ogunquit

Nach einem etwas umfangreicheren Frühstück im unserem Hotel, machten wir uns auf den Weg nach Portland. Angeblich soll diese Stadt einen sehr schönen Hafen besitzen. Nachdem wir unser Auto abgestellt hatten, machten wir uns also auf die Suche nach dem selbigen. In einem Souvenirladen erfuhren wir auf Nachfrage wo der Old Port denn sei, dass wir bereits in diesem Viertel waren. Außer ein paar Kneipen, die die Wörter "Old Port" im Namen führen erinnerte allerdings nicht viel daran. Auch der Hafen an sich war unspektakulär, aber vielleicht sind wir auch verwöhnt von den schönen Häfen die es in Europa gibt? Außerdem besitzt Portland noch ein sehr schönes Viktorianisches Haus.

Die Route 1 ging es weiter in südliche Richtung nach Kennebunkport. Auf dem Weg dahin, fuhren wir jedoch an einem Trolley Museum vorbei und wir entschlossen uns spontan dieses zu besuuchen. Hier wurden verschiedene, teilweise sehr alte Schienenfahrzeuge (Züge, Straßenbahnen) und Busse ausgestellt. Mit einem 104 Jahre alten Zug durften wir sogar eine Fahrt durch das Gelände machen. Die Fahrzeuge kamen aus verschiedenen Großstädten der USA wie Cable Cars aus San Francisco, Waggons vom "EL" aus Chicago, und auch aus Kanada wie die Schneeräumzüge aus Québec. Alle in allem sehr interessant, auch wenn das Museum die Ausstellung noch besser aufbereiten könnte. Aufgrund dieses ungeplanten Besuches, hatten wir allerdings so viel Zeit verloren, dass wir Kennebunkport aus den morgigen Plan setzen mussten, denn das Harvest Festival in York ging nur bis 16 Uhr.

In York angekommen war man auch wirklich schon dabei wieder einzupacken. Es genügte jedoch für uns um noch einmal über den aufgebauten "old-fashioned"- Markt hinter der Kirche zu gehen. Mit dem Auto ging es anschließend nach York Harbor. Hier gibt es einen Cliffwalk, welcher direkt an der Küste vorbei an den großen Mansions führt.
Kurz vor Sonnenuntergang ging es noch zum Nubble Lighthouse, welches malerisch auf einem Felsen gelegen ist.

Heute Nacht werden wir in der River Plantation in Olgonquit übernachten. Diese Ferienanlage ähnelt etwas dem Bungalow Stil und das Zimmer wird über die Terasse betreten. Zum Abendessen fuhren wir noch einmal nach Olgunquit, wo wir beim Thailänder aßen und danach noch durch die netten Staßen spazierten und Nachtfotos machten.

Friday, October 17, 2008

Acadia Nationalpark

Bereits heut morgen blinzelte die Sonne wieder in unser Zimmer. Das Frühstück bestand aus Ei, Orangensaft und frischgebackenen Banana- & Choclatemuffins einem leckeren Frühstück auf der Veranda des Haupthauses und wir bekamen sogar noch etwas Proviant mit. Dann machten wir uns auf die 1,5 stündige Fahrt zurück zum Acadia Nationalpark, der gestern schon einmal auf unserem Plan stand.

Dieser Nationalpark war der erste an der Ostküste und ist mit seinen 146km² auch nicht gerade klein. Allerdings ist er sehr gut (ganz amerikanisch) mit dem Auto zu befahren. So begaben wir uns auch gleich zu Beginn auf den Mt. Cadillac, der höchsten Erhebung an der Atlantikküste. Anschließend verschlug es uns wieder nach Bar Harbor, die Stadt die einst Künstler und Reiche anzog und heute eine Touristenhochburg ist. Allerdings befindet man sich auch hier schon in der Nachsaison. Nach dem kurzen Stadtbummel setzten wir unsere Rundfahrt im Park fort. Die Fahrt war traumhaft und die Laubfärbung der Bäume befindet sich auf der Spitze. In wenigen Tagen werden die Blätter komplett von den Bäumen fallen. Dazu das strahlend blaue Wasser des Atlantiks und der vielen kleinen Seen. Nachdem wir die Park Loop beendet hatten, fuhren wir noch in den weniger bekannten Teil der Insel, wo man vor allem viele kleine Fischerdörfer und verlassene Buchten vorfindet.

Gegen 17 Uhr verließen wir den Park und machten uns auf die ca. 3-stündige Fahrt nach Saco, wo wir im Hampton Inn ein Zimmer gebucht haben. Der Ort liegt ca. 15 Minuten südlich von Portland. Abendessen gab es im Ruby Tuesday's.

Thursday, October 16, 2008

Camden und Baybooth Harbor

Heut war nun endlich der Tag gekommen, an dem wir spontan unsere Reiseroute anpassen mussten. Grund dafür war das Wetter. Als wir heut morgen aus dem Fenster schauten, blickten wir in die graue regnerische Natur. Da uns der Wetterbericht verriet, dass es morgen besser werden sollte beschlossen wir heute nach Camden zu fahren. Diese kleine Hafenstadt liegt ca. 1,5h von Bar Harbor entfernt und eigentlich auf unserer Fahrt nach Süden. Aber wir wollten uns die Chance auf Sonnenschein im schönsten Nationalpark im Osten der USA noch aufrecht erhalten.

Bei Nieselregen liefen wir durch Camden, wo nicht viel los war. Nach einigen Stopps in Souvenirläden wurde der Regen leider stärker und wir kehrten in ein Cafe ein um diesem zu entkommen und den weiteren Tag zu planen. Nach einem kurzen Besuch in der Camden Public Library fuhren wir mit dem Auto die landschaftlich schöne Route 1 weiter in den Süden nach Boothbay Harbor.

Diese Hafenstadt am Atlantik soll in der Sommerzeit überlaufen von Touristen sein. Was wir nicht wussten: nach dem Labor Day sind fast alle Läden dort geschlossen und dieser war letzten Montag. Man kann sagen die Stadt war fast ausgestorben und 90% der Läden geschlossen. Der Regen war in den letzten Stunden auch stärker geworden, sodass wir gegen 17Uhr wieder zurück nach Camden fuhren, wo wir gestern Abend bereits ein Hotel gebucht hatten. Auf dem Rückweg kauften wir noch eine weitere Reisetasche in WalMart, damit wir nicht immer die Koffer komplett ausräumen müssen. Abendessen gab es heute beim Chinesen.

Als wir gegen 20.45Uhr an unserem Motel ankamen, wurden wir sehr freundlich von den beiden Inhabern begrüßt. Das Zimmer ist liebevoll eingerichtet und definitiv das Beste das wir bisher hatten.

Wednesday, October 15, 2008

Ste-Anne-de-Beaupré

Den heutigen Tag gingen wir etwas ruhiger an. Nach dem Frühstück im Hotel, brachen wir Richtung Norden entlang des St.-Lawrence-Stromes. Den ersten Stopp machten wir an der Basilika St. Anne, dem größten Wallfahrtsort Kanadas. Weiter ging es auf der Route de Nouvelle France, vorbei an den Sept Chutes bis zum Canyon de St. Anne. Hier spazierten wir ca 2h durch den Canyon entlang des Wasserfalles. Unser Weg führte uns zu verschiedenen Aussichtsplattformen und auch über eine 60m hohe Hängebrücke, bei der man keine Höhenangst haben sollte, da unter einem die Wassermassen entlang rauschen. Heute war das Wetter auch wieder auf unserer Seite und bei ca. 15°C und Sonnenschein konnten wir die herrliche Natur genießen. Vom Fuße des Wasserfalles ging es dann wieder viele Stufen hinauf zum Ausgangspunkt. Nun ging es auf die Île-de-Orléans. Auf dieser Insel versucht man alles möglichst natürlich zu belassen und hält auch jegliche moderne Einrichtungen wie Fast Food Ketten fern. Von hier hat man noch einmal Blick auf Québec.

Gegen 15.00Uhr brachen wir Richtung USA auf. Nachdem wir die Wiedereinreise in die USA an einer verlassenen Grenzstation auch hinter uns gebracht hatten, folgten 2h Fahrt durch das Nichts von Maine. Zwei Hände voll Autos kamen uns entgegen, einen Elch überholten wir und ein weiterer ergriff vor uns die Flucht, als er merkte, dass ich bremse. Schade, wir hätten gern ein Foto gemacht, denn die Tiere sind gewaltig und eine solche 180° Drehung wie er es hingelegt hat, hätte ich ihm nicht zugetraut. 22.25Uhr kamen wir im Quality Inn in Bar Harbor an. Wir sind hier in einer Art Bungalow untergebracht ganz in der Nähe des Acadia Nationalparkes den wir morgen besuchen wollen.

Tuesday, October 14, 2008

Québec

Heute ließen wir uns mal wieder etwas mehr Zeit und aßen erst kurz nach 9Uhr in unserem verwinkelten Hotel Fühstück. Und das obwohl wir eigentlich ohne Frühstück gebucht hatten. Dann ging es zur Citadelle welche nur ein paar Minuten weg ist. Hier nahmen wir an einer Tour teil, die uns unter anderem zum höchsten natürlichen Punkt Québecs brachte und uns einen tollen Blick auf den St. Lawrence Strom und die Stadt gewährte. Zudem brach auch noch die Wolkendecke auf und es war strahlender Sonnenschein. Die Tour beinhaltete auch zwei Museen, welche sich mit der französischen, englischen und kanadischen Periode der Stadt beschäftigte und das zweite zeigte uns das alte Gefängnis und die Beteiligung Canadas bei diversen Kriegen. Nach ca. 1h ging es weiter in die Oberstadt Québecs. Sehr schöne kleine Straßen gibt es hier. Mit einem Aufzug fuhren wir in die Unterstadt und kamen direkt an der Rue Petit- Champlain heraus, einer malerischen kleinen Gasse, leider nur total überfüllt mit Touristen. 14 Uhr begann unsere St-Lawrence-Strom-Rundfahrt, welche uns vorbei an der Île d'Orléans bis zu den Wasserfällen von Montmorency brachte. Leider waren mittlerweile viele Wolken aufgezogen, so dass alles etwas trüb wirkte. Auf dem Rückweg ging es noch ein bißchen südlicher von Québec wo wir das Kreuzfahrtschiff Sea Pricess passierten. Wieder zurück an Land regnete es sich langsam ein, so dass wir kurzer Hand beschlossen schnell den Aufzug wieder nach oben zu nehmen und das Château Frontenac zu besichtigen. Dieses sieht aus wie ein Schloss, ist seit je her allerdings ein Hotel in dem auch Führungen angeboten werden. Durchgeführt wurde das ganze von einem Guide, der gekleidet war wie zu der Zeit in der das Hotel gebaut worden ist (1893). Wir konnten sogar in eines der Zimmer - jedoch ist aufgrund der Bauweise kein Zimmer gleich. Fertiggestellt wurde der Bau übrigens erst 1993, da immer wieder Flügel angebaut wurden über die Jahre. Wir hatten großes Glück und konnten sogar den Ballsaal und die Konferenzräume besichtigen. Da morgen das Treffen der französischsprachigen Länder hier in Québec stattfindet, wurden schon Metalldetektoren aufgebaut und es war viel Security unterwegs, da die Herrschaften in dem Hotel wohnen werden. Ab morgen finden dann auch bis Montag keine Führungen mehr im Hotel und der Citadelle statt. Als wir nach einer Stunde wieder aus dem Hotel kamen, hatte sich das Wetter leider noch nicht verbessert, denn es war zudem noch ein starker Wind hinzugekommen. Also ging es wieder zu unserem Hotel in der Grand Allee zurück, wo wir unser Auto holten und nach Boischatel fuhren. Auf dem Weg passierten wir noch einmal die Montmorency Wasserfälle. Heute Nacht werden wir im EconoLodge übernachten. Toll gelegen, denn aus unserem Zimmer haben wir Blick auf den St. Lawrence Strom welcher direkt hinter dem Haus vorbeifließt.

Monday, October 13, 2008

Montréal

Da es bereits heut morgen sehr trüb und diesig war, ließen wir uns Zeit mit dem Aufstehen. Glücklicherweise hatten wir gestern Abend noch eine kurze Tour durch die tolle Altstadt gemacht . Gegen 10Uhr waren wir dann in der Innenstadt Montréals und frühstückten bei Tim Hortons im Palais de Congres de Montral. Dann entdeckten wir eine Straße zwischen relativ hohen Gebäude, die allerdings komplett überdacht wurde und nun ein Einkaufszentrum ist. In dieser steht auch - man glaubt es kaum: ein Stück der Berliner Mauer. Sie wurde 1992 von Berlin an Montreal geschenkt und steht seitdem mit einem kleinen Gedicht dazu in diesem Einkaufszentrum. Anschließend liefen wir am Place Victoria vorbei zur Cathedrale Marie-Reine, welche eine detailgetreue Replikation des Petersdomes in Rom ist - von innen als auch von außen.

Entlang der Rue de Ste- Cathérine einer Straße mit vielen kleinen Geschäften ging es vorbei am Place d'Arts zum Boulevard St. Laurent wo die Drachentore den Eingang zum Chinesischen Viertel markieren. Weiter liefen wir im Nieselregen zur Rue St. Denis. Hier ist die höchste Kneipendichte in ganz Montréal. Allerdings machten uns das Viertel keinen gemütlichen Eindruck. Deshalb beschlossen wir mit dem Auto noch in den oberen Teil der Straße zu fahren am Plateau de Mont Royal. Hier befinden sich auch die kleineren niedlicheren Häuser mit verrückten Boutiquen. Danach ging es mit dem Auto auf den Mont Royal. Dieser ist gut für Autos erschlossen. Wir stiegen kurz aus am Friedhof, da hier der Montréaler Opfer der Titanic gedacht werden. Von einer Aussichtsplattform hatten wir tollen Blick auf Montréal, leider nur begrenzt da es immer noch trüb und regnerisch war. Dafür konnten wir die grün, gelb, orange und rot getupften Wälder des Mont Royales um so mehr bewundern. Unseren nächsten Stopp machten wir auf der Montréal vorgelagerten Insel Île-St.-Helene wo die Skyline von Montréal bestaunt werden kann. Dabei sahen wir auch, dass die AIDA uns mal wieder auf den Fersen ist und gerade im Hafen lag.

Gegen 16Uhr verließen wir endgültig Montréal Richtung Québec. Auf der Fahrt entlang der nördlichen Seite des St- Lawrence Stromes machten wir einen Stopp in Trois-Riviéres einer kleineren Industriestadt. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Altstadt kehrten wir in Le Manoir du Spaghetti einem tollen kleinen Restaurant ein, welches sich auf die Zubereitung von Nudelgerichten spezialisiert hat. Krönender Abschluss war ein Gâteau au Fromage mit Erdbeeren. Satt gegessen setzten wir dann unsere Reise nach Québec fort.

Unser Hotel Grande Allee ist eine kleinere Herberge, direkt an der Quebécer Flaniermeile gelegen. Bei einem ersten kurzen Stadtrundgang konnten wir diese schon etwas erkunden.

Sunday, October 12, 2008

Ottawa & Montreal

8.15Uhr wurden wir von strahlendem Sonnenschein in unserem Zimmer geweckt. Nach kurzem „Frühstück“ im Motel, welches nur aus einer Art Bagel, Kaffee und Orangensaft bestand, fuhren wir an den Lake Ontario. Hier in Kingston fließt dann der St. Lawrence River ab. Flussabwärts ging es dann auch noch ein paar Kilometer bis wir nach Ottawa abbogen. Ca. 12 Uhr kamen wir in der Hauptstadt Kanadas an. Besonders schön ist die Gegend um das kanadische Parlament – der Parliament Hill, wo man auch die tolle Sicht auf den Ottawa River und die herrlich gefärbten Bäume ringsherum hat. Auch heute war das Wetter mit ca. 18°C und strahlendem Sonnenschein wieder fantastisch. Wir setzten unseren Spaziergang am Rideau Canal fort, welcher zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und noch heute als Schleuße für kleinere Boote benutzt wird. Wir hatten Glück, denn es wurde gerade ein kleines Sportboot nach oben befördert. Bei der langwierigen Prozedur leiert man wirklich noch per Hand die Schleußentoren auseinander. Mit dem Auto ging es danach zu den Rideau Falls, welches ein kleiner Wasserfall eines Flussärmels ist. Gegen 15.30Uhr verließen wir die Stadt, die uns doch positiv überrascht hatte, denn eigentlich haben wir mit einer trostosen kühlen Stadt mit Regierungs- und Bürogebäuden gerechnet.
In Montreal kamen wir kurz vor 18Uhr an und hier ging es gleich als erstes zum Olympiapark, wo es einen schiefen Turm mit einer Neigung von 45° gibt. Leider ist hier schon die Wintersaison angebrochen und wir konnten nicht mehr auf den Turm hoch.
Den Abend ließen wir mit einem Essen beim Thailänder ausklingen. Die Nacht werden wir im Quality Hotel verbringen. Die Zimmer sind schön groß und das für einen relativ günstigen Preis.

Am Abend las ich in einem der Hotelprospekte, dass man eine Tour durch die Altstadt machen kann, bei der man an den beleuchten Geäude der Stadt entlang kommt. Da ich mit meinem neuen Stativ auch endlich nicht-verschwommene Langzeitbelichtungsfotos machen kann, wollte ich natürlich noch einmal los in die Stadt. Und das hat sich wirklich gelohnt. Die Kirche, das Rathaus, der Place d'Arms und auch der alte Hafen waren toll beleuchtet. Dazu kleine Straßencafes und Kopfsteinpflaster, als wäre man wirlich in Südfrankreich. Gegen Mitternacht kamen wir wieder im Hotel an.

Saturday, October 11, 2008

Niagara Falls & Toronto

Nachdem wir um 8Uhr aufgestanden sind, waren wir bereits kurz nach 9Uhr an der Abfahrtstelle der Maid of the Mist, dem bekannten Boot, welches direkt vor die Wasserfälle fährt. Ohne lang anstehen zu müssen, bekamen wir unsere Regencapes und dann ging es auch schon auf das Boot. Zuerst rüber zu den US-Fällen und dann hinter an die Horseshoe Falls. Leider sieht man direkt unterhalb der Fälle eigentlich nichts, da man in einer einzigen Wasserstaubwolke gefangen ist und demzufolge schwierig ist es auch Fotos zu machen. Aber beeindruckend war es, obwohl ich sagen muss, dass die Wasserfälle vereist fast noch schöner und bizarrer wirkten als jetzt. Wieder am Land angelegt, gönnten wir uns ein Frühstück bei Tim Hortons in der Sonne unter dem Riesenrad. Auf dem Rückweg durch die Stadt Niagara Falls konnten wir sehen, wie sehr diese Naturattraktion doch vermarktet wird mit Gruselkabinetten, Fahrattraktionen, Restaurants und Casinos. Es erinnert fast an Las Vegas mit den vielen bunt leuchtend und blinkenden Neonschildern. 11.45Uhr ging es weiter mit dem Auto nach Toronto. Nachdem wir dort gegen 13.15Uhr ankamen und einen Parkplatz gefunden hatten ging es an der Harbor Front lang. Wir hatten uns vorgenommen hier eine Hafenrundfahrt zu machen. Da auch heute wieder strahlender Sonnenschein und 19°C waren, bot sich dies auch an. Auf der einstündigen Schiffsfahrt, wurden uns ein paar Details von Toronto auf lustige nette Art vermittelt. So unter anderem auch, dass die Police Academy Filme aus den 80er n gar nicht in Florida gedreht worden sind sondern in Toronto. Denn wenn man wie wir zwischen den Toronto Islands hin durchfährt, kommt es einem wirklich vor, als wären es die Everglades in Florida. Natürlich hatten wir auch eine tolle Sicht auf die Skyline von Toronto und den CN Tower. Nach einem kurzen Imbiss an der Harbor Front ging es zurück zum Auto und 18.45 Uhr weiter nach Kingston, wo wir am vorhergehenden Abend ein Zimmer im Super Motel 8 gebucht hatten. Kingston liegt direkt auf unserem Weg nach Ottawa.

Friday, October 10, 2008

Niagara Falls

7.15Uhr hieß es heut schon wieder aufstehen und die Koffer in das Auto packen. Nun stellte sich auch heraus, dass wir großes Glück hatten ein solches „Brickett“ von Auto bekommen zu haben, denn mit unseren 2 Koffern, der Reistasche und den Rucksäcken ist der Kofferraum sehr gut gefüllt. Unseren ersten Stopp machten wir gleich beim ACME um uns noch mit Getränken und Essen für die Fahrt auszustatten. Nach 2 Kaffeepausen und Fahrerwechsel kamen wir 16.15 Uhr an der Kanadischen Grenze an. Die Passkontrolle verzögerte unseren Zeitplan etwas. Hinzu kam noch, dass der Passkontrolleur uns dann nicht sofort einen Stempel geben wollte, sondern uns anwies unser Auto an einem Gebäude zu parken auszusteigen, und den ersten Beamten dort unsere Pässe wieder vorzuzeigen. Gesagt, getan und dann hatten wir auch endlich ohne weitere Erklärung, warum diese Sonderbehandlung stattfand, unsere Stempel im Pass. Das Hotel fanden wir relativ schnell, checkten ein – eigentlich nur weil wir unser Auto auf dem Hotelparkplatz abstellen wollten Natürlich kostete dieser auch noch einmal 9CAD. Zu Fuss ging es im strahlenden Sonnenschein und ca. 20°C an den Table Rock, wo wir fantastische Sicht auf die Horseshoe Falls hatten.Vorbei am Skylon Tower setzten wir unsere Route fort zum Casino, welches denen in Atlantic City sehr ähnelt. Hier aßen wir auch beim Italiener im Food Court. Mittlerweile war es draußen auch dunkel und kühler geworden. Also ging es wieder zurück zu den Fällen, da diese bei Nacht immer beleuchtet werden. Der Tag klang mit einem Bad im warmen Whirlpool unseres Hotels aus. Schon in Deutschland hatten wir im "Travelodge Hotel near the Falls" ein Zimmer gebucht.

Route: Wayne, PA (USA) - Niagara Falls, Ontaria (Canada)
gefahrene Kilometer: 649km
Dauer: 7:15h

Thursday, October 9, 2008

Lancaster Country

Heut ist unser letzter Tag in Wayne gewesen und deshalb haben wir es noch einmal genutzt etwas länger zu schlafen. Kurz nach 9Uhr ging es Richtung Lancaster. In Nickel Mines, wo vor ca. 2 Jahren die Schießerei an einer Amish-School stattfand, fanden wir durch Zufall die selbige, welche allerdings damals abgerissen wurde um an anderer Stelle die "New Hope" Schule zu errichten. Auf dem Hof spielten gerade Amish Schulkinder. Weiter ging unsere Fahrt durch Strasbourg, Paradise bis nach Intercourse. Hier im Kitchen Kettle werden wahrscheinlich alle Touristen hingekarrt, aber die kleine Einkaufsstraße war herbstlich geschmückt und trotz der vielen Menschen sehenswert. Dann ging es zurück nach Exton wo wir bei meinem Lieblingsmexikaner "Desert Moon" einkehrten und Quesadilla und Nachos verdrückten. Bei Circuit City kauften wir noch Spichermedien ein, denn es ist noch nicht einmal die Hälfte unseres Urlaubes um und unser Speicher ist fast voll. Um 16Uhr hatten wir am Philadelphia Airport den Umtausch unseres Mietautos geplant. Nachdem der Verkehr aber ziemlich stark war kamen wir erst gegen 17Uhr dort an. Beim Anmieten des neuen Autos mussten wir dann feststellen, dass die gebuchte Economy Class weit weniger komfortabel war als das vorhergehende Auto. Nunja. Wir fuhren also los und nach ca. 8 Meilen stellte ich fest, dass der Beifahrer Airbag die ganze Zeit auf Off stand. Nach einem kurzen Telefonat mit dem Customer Support bestätigte dieser uns dass der Airbag sich eigentlich automatisch einschaltet, wenn ein Beifahrer sitzt. Da dies nicht geschieht, sollten wir umkehren und das Auto tauschen. Wir waren nicht sehr wehmütig den Chevrolet Aveo wieder abgeben zu müssen. Stattdessen bekamen wir ein kleines Upgrade und haben nun einen Chevrolet HHR, welcher allerdings ein sehr kastenförmiges Aussehen hat. Pünktlich 19Uhr waren wir endlich wieder in Wayne, denn wir hatten uns mit Nancy zum Abendessen verabredet Heute morgen hatte sie uns noch mitgteilt, dass Dan heut Geburtstag hat. Da gleichzeitig allerdings ein Spiel der Phillies für die World Series stattfand wollte er nicht mit. Also fuhren wir allein mit Nancy nach Wayne und aßen dort im "Freehouse" zu abend. Bevor es wieder nach Hause ging kauften wir im K-MART noch eine zusätzliche Reisetasche. Zum Abschluss des Abends schauten wir Baseball und aßen Geburtstagskuchen.

Wednesday, October 8, 2008

Washington D.C.

Der Tag wurde mit einem Kaffee vom Wawa begonnen. Dann machten wir uns auf die Fahrt nach Washington D.C. wo wir gegen Mittag ankamen und uns der Herausforderung stellten einen Parkplatz in dieser Regierungsstadt zu finden. Nachdem uns mein Navi mehrere Parkplätze vorgeschlagen hatten, auf denen man nur mit einer speziellen Regierungsgenehmigung parken darf, wurden wir in der Nähe des Weißen Hauses auch fündig. Vorbei am Washington Monument, den World War II Monument wo heute ein Veteranen Treffen stattfand, entlang des Reflection Pools ging es bis zum Lincoln Memorial. Dann vorbei an den Vietnam and Korean War Monuments spazierten wir die Mall entlang bis zum Smithsonian Museum of American Indians. Auch heute war in der Mittagszeit wieder schönes T-Shirt-Wetter. Das Museum hat eine tolle Architektur die das Indianische widerspiegeln sollen und auch im Inneren war alles sehr anschaulich und lehrreich gestaltet. Anschließend ging es zum Capitol und zum Weißen Haus, wo auch Conchita noch immer ihr Zelt aufgeschlagen hat. Auf dem Rückweg machten im Cheeseburger Paradise in Exton Stopp um abendzuessen. Gegen 22.45 Uhr kamen wir wieder in Wayne an.

Tuesday, October 7, 2008

Philadelphia

Wir nahmen heute den ersten Zug in der Off-Peak Zeit um von Strafford nach Philadelphia zu kommen. Meine Landlords wohnen in der Nähe des Bahnhofes und so konnten wir da sogar hinlaufen. In Philadelphia angekommen, stärkten wir uns zuerst bei Dunkin' Donuts. Dann ging es zum Visitor Center, wo wir uns Karten für die Independance Hall Tour besorgten. Um die Zeit bis zu unserer Führung zu überbrücken ging es zur Liberty Bell und zur Carpenters Hall. Anschließend machten wir unsere Führung durch die Independance Hall.
In der Mittagssonne konnten wir sogar im T-Shirt spazieren. Entlang des Penn's Landing liefen wir vorbei an den Denkmälern zum Vietnam und Koreakrieg über die South Street zur City Hall. Hier hatte ich nun endlich die Gelegenheit auf das Observation des Towers zu fahren, welcher nur unter der Woche bis 16Uhr offen hat. Von oben hatten wir eine herrliche Sicht auf Philadelphia, New Jersey und Umgebung. Wieder unten angekommen ging es zum LOVE Plaza und am Constitution Center und die Philadelphia Münzprägeanstalt in die niedliche Gasse Elfreth's Alley. Den Abschluss des Tages verbrachten wir am Museum of Art wo wir u.a. die beleuchtete Fish House Row sahen. Mit dem Zug kamen wir gegen 21Uhr völlig geschafft wieder bei Nancy an, wo wir auch schon eine halbfertige Küche bewundern konnten, mit vielen kleinen niedlichen Details und einem riesen Herd.

Monday, October 6, 2008

Outlet Shopping

Der heutige Tag war ein richtig erholsamer Urlaubstag. Nachdem wir lang ausgeschlafen haben, versuchten wir uns an der neuen Kaffeemaschine meiner Landlords und haben es tatsächlich nicht geschafft uns einen Kaffee zu brühen. Da die Küche noch nicht eingebaut ist, mussten wir auch ständig abwechselnd Toaster und Kaffeemaschine am Waschmaschinenanschluss anschließen. Anschließend ging es zu Siemens. Ich hatte mit ca 2h gerechnet die ich bei meinen ehem. Kollegen verbringen wollte, doch es wurden fast 3 daraus, denn jeder wollte wissen was ich denn hier mache, ob ich ganz zurückkomme, wie es mir in Deutschland geht usw. Und natürlich das Ganze auch umgekehrt, denn ich wollte schließlich auch wissen was so passiert ist. Gegen 15Uhr fuhren wir vorbei an meiner alten Wohnstätten zu den neuen Philadelphia Premium Outlets in Limerick. Die sind viel besser als die Lancaster Outlets die ich von damals kannte und ich hab auch kräftig zugeschlagen, denn bei den Preisen für Markensachen kann man einfach nicht widerstehen. Abendessen waren wir bei Applebee's und haben später mit meinen Landlords noch etwas Sport geschaut.

Sunday, October 5, 2008

New York City (3)

Heut war schon unser letzter Tag in NYC und deshalb hieß es früh ersteinmal die Koffer wieder packen und in den Aufbewahrungsraum vom Hotel stellen, bevor wir auscheckten. Dann ging es nach Manhattan, wo wir vorbei an der City Hall, durch Chinatown bis nach Litttle Italy liefen. Hier gönnten wir uns ein verspätetes Frühstück. Gestärkt schlenderten wir durch SoHo am Washington Square Park vorbei (welcher z.Z. eine große Baustelle ist) nach Greenwich Village. Anschließend ging es zum Geburtshaus von Theodor Roosevelt bis hoch zum Flat Iron. Hier hat man in der Tat aus einer Fahrspur einen Fußgängerbereich gemacht. Wohl damit die vielen Touristen besser Fotos von dem Gebäude machen können?
Mit der U-Bahn fuhren wir dann nach Brooklyn. Zu Fuß überquerten wie die Booklyn Bridge bevor wir mit dem PATH wieder nach Jersey City fuhren um die Koffer zu holen. Nun begann unsere Reise zum Newark Airport, wo wir unseren Mietwagen reserviert hatten. Zuerst ging es ca. 15min mit dem Zug ($1.75) zur Newark Pennstation. Dort stiegen wir in den Bus ($1.35) welcher uns an das Terminal brachte. Nun stellte sich uns allerdings die Frage, wo wir denn das Auto bekommen. Auf dem doch etwas holprigen unbequemen Weg entschieden wir dann, dass ich allein weiterlaufe. Nach weiteren 10 Minuten kam ich endlich bei National an. Sehr gut ist hier der Service wenn man Emerald Club Mitglied ist. Als Executive Elite brauchte ich mich gar nicht erst in die Schlange der Wartenden einreihen, sondern konnte mir aus einer Reihe gehobeneren Autos eines aussuchen. Ich entschied mich für einen Chevrolet Malibu. Beim Auschecken an einem Drive Thru Schalter wurde dann vermerkt, welches Auto ich letztendlich genommen habe.
Gegen 19.45Uhr kamen wir in Wayne, PA an. Meine Landlords sind erst vor 1 Woche umgezogen, deshalb steht noch nicht alles an seinem Platz und es funktioniert auch noch kein Internet. Aber das Haus ist sehr schön, kleiner als das vorherige, dafür meines Erachtens aber die gleiche Wohnfläche, da es nicht so offen gebaut ist. Es liegt auch direkt an den Bahnschienen, jedoch stören die Züge nicht so sehr, da in den USA die Züge nicht so häufig fahren wie in Deutschland.
Steve haben wir leider um ein paar Minuten verpasst dafür kam Nancy, die ihn zum Flughafen gebrachte hatte im gleichen Augenblick zurück wie wir. Den Abend verbrachten wir noch gemeinsam und erzählten.

Saturday, October 4, 2008

New York City (2)

Nachdem wir uns im Hotelzimmer einen Kaffee gebrüht hatten, machten wir uns auch schon wieder los. Unsere heutige Tour begannen wir in der kleinen Kapelle am Ground Zero, in der die Helfer damals übernachtet haben und versorgt worden sind. Viele Gegenstände erinnern hier an das Trümmerfeld nach dem 11. September 2001. Mit dem Hop On Hop Off Bus ging es zum Pier 17. Da es kurz zu regnen anfing entschlossen wir uns kurz in diese Mall zu gehen. In einem geschlossenen Bus machten wir dann die Brooklyn Tour und als wir nach ca. 2h wieder am Pier 17 ankamen, war strahlender Sonnenschein. Perfekt für unsere Harbor Cruise die im Busticket in der Winter/Herbst Saison mit inklusive ist. Doch bevor wir boarden konnten gingen wir noch zum TKTS wo es verbilligte Broadway Musical Tickets gibt. Wir entschieden uns für den Lion King. Mit dem Schiff fuhren wir zuerst unter der Brooklyn Bridge durch, wo nun auch die NYC Waterfalls eingeschaltet waren, bis zur Manhattan Bridge wo gewendet wurde. Vorbei am Battery Park schipperten wir mit herrlichen Blick auf die Skyline von Manhattan. Kurz sahen wir auch unser Hotel auf der New Jersey Seite. Zum Abschluss ging es noch an Ellis Island vorbei zur Statue of Liberty. Heute lagen auch 3 Kreuzfahrtschiffe im Hafen, eines davon war die Queen Mary II in Brooklyn! Wieder am Pier 17 angekommen, setzten wir unsere Downtown Tour fort und stiegen erst wieder am Times Square aus. Hier zogen uns die Stores von Hershey (Schokolade) und M&Ms magisch an und wir verweilten doch einige Zeit hier, begeistert von den originellen Einfällen. Wir setzten dann unsere Downtown Tour fort und stiegen bei Macy's aus. Nach einer Fahrt mit den alten Holzrolltreppen wurde es auch schon wieder Zeit sich in Richtung des Minskoff Theaters zu begeben. Das Musical König der Löwen ist wirklich toll. Allein schon die Kostüme sind sehenswert! Eigentlich wollten wir nach Ende des Musicals den schnellsten Weg zur U-Bahn nehmen, doch natürlich endeten wir in einer Menschenmasse vor einem anderen Theater. Dort warteten Leute gespannt und Polizisten versuchten die Leute auf den Fußwegen zu halten. Also dachten wir uns, wir warten mal mit. Nach einiger Zeit bekamen wir dann zu hören dass Daniel Radcliff, welcher Harry Potter spielte heute hier live aufgetreten sei und gleich rauskommen sollte. Gesehen haben wir ihn dann nach einer Weile auch.

Friday, October 3, 2008

New York City (1)

Bevor es mit dem Zug wieder rüber nach Manhattan ging, liefen wir zuerst an die Jersey City Harbor Front und genossen den Blick auf Manhattan.
In Manhattan kauften wir uns ein Hop On Hop Off Busticket und begannen mit der Uptown Loop entlang des Central Parks. In Harlem stiegen wir aus und vorbei an der Columbia University und Grant's Tomb ging es durch Morningside Heights zum Central Park. Dieser war kurzzeitig gesperrt, da angeblich ein Überfall stattgefunden hatte und man nun noch den Täter suchte. Innerhalb von 10 min war diese Sperrung aber wieder aufgehoben und wir setzten unseren Weg durch den Park fort. Bei einem kurzen Abstecher zum Guggenheim konnte ich nun zum ersten Mal auch die Außenfront bewundern, welche nicht mehr eingerüstet ist! Mit dem Bus ging es dann zur 42nd Street runter. Nach der Grand Union Station liefen wir zum Rockefeller Center. Ich erinnere mich, dass ich vor 2 Jahren da knapp 2h angestanden habe um hoch zu kommen. Heute war allerdings ein Freitag und siehe da, kein Andrang, und innerhalb kürzster Zeit waren wir oben. Fast zu zeitig denn wir wollten ja den Sonnenuntergang sehen und auch bei Nacht Fotos machen. Etwas die Zeit vertrieb uns ein Wetterteam vom Channel 4, die hier gerade für die Nachrichten Live das Wetter sprachen und wir standen im Hintergrund und waren im Fernsehen! Das Glitzermeer New Yorks bei Nach war toll und mein neues Stativ hat sich sehr gut bewährt. Ca. 19.30Uhr verließen wir das Gebäude und dann ging es zum Times Square wo die Nachttour beginnt. Hier hatten wir etwas Pech, denn es schien großer Verkehr in Manhattan zu sein und wir brauchten allein schon eine Stunde ehe wir in Brooklyn ankamen. 22.30Uhr kamen wir dann endlich wieder am Times Square an und wir konnten müde vom vielen Laufen die U-Bahn zurück nehmen.